Es ist so ziemlich das Übelste, was passieren kann: Geheime Absprachen in der Wirtschaft, die zu Lasten Dritter gehen. Wenn sie ans Tageslicht kommen, werden sie oft mit hohen Strafen belegt. Jetzt folgen Selbstanzeigen von Unternehmen. Eine Lawine ist ins Rollen gekommen und es ist zu hoffen, dass es keine menschlichen Opfer zu beklagen gibt.

Vor fast zwei Jahren waren wir bereits selbst erschrocken: Bei unserem Mittagsgebet am 17. September 2015 auf der IAA in Frankfurt betete jemand für Wahrheit und Wahrhaftigkeit in der Automobilindustrie. Und am 18. September ging wie ein Donnerhall die Nachricht vom Dieselskandal durch die Presse.  War das ein Zufall? Waren wir selbst erschrocken, dass da ein lebendiger Gott ist, der Gebet erhört?

Die Ruhe nach dem Skandal
Es war schon verwunderlich: Kaum ein Hersteller nutzte den Skandal des Mitbewerbers öffentlich zum eigenen Vorteil aus. Ohne es ganz genau belegen zu können, ahnten oder wussten viele, dass das Problem eine ganze Branche betrifft. Und jetzt?

„Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“, sagt Jesus zu den Anklägern der Ehebrecherin. Und plötzlich gehen alle weg und keiner wirft.


Es gibt auch dieses Mal wieder nichts zu beschönigen, aber wer hat bisher privat und beruflich immer alles korrekt gemacht? Wer jetzt eine ganze Branche mit Bausch und Bogen verurteilt, blendet die große Wirklichkeit aus. Gibt es eine Branche oder Institution, die wirklich immer frei war von geheimen Absprachen und üblen Machenschaften?

Die Frage ist: Was machen wir daraus?
Als Christen ist uns die beste Fehlerkultur quasi in die Wiege gelegt. Jesus tauscht nicht einfach das Personal aus und läßt Köpfe rollen, sondern gibt die Möglichkeit zu einem Neuanfang: „Vergebt ihr einander, so wie euch vergeben ist“, ruft der Apostel Paulus der jungen Gemeinde in Kolossä zu. Er hat es am eigenen Leibe erfahren: Christus, die Wahrheit, macht wirklich frei. Er kann sogar Böses in Gutes verwandeln.

Als Christen in der Automobilindustrie wissen wir: Unser Christsein bewährt sich nicht allein am Sonntag im Gottesdienst, sondern vor allem von Montag bis Samstag.

Mit zwei öffentlichen Veranstaltungen wollen wir deshalb Mut machen und gemeinsam gute Ideen finden, wie wir in unserem Verantwortungsbereich wirklich ein Licht in dieser Welt sein können, das die Welt erhellt und zum Wohl und Heil der Menschen um uns beiträgt:



CHRISTEN BEI VOLKSWAGEN (CVW) laden in Wolfsburg ein:

„ERfolge – Wie ein Leben mit Christus prägt“

Ökumenischer Gottesdienst und Get Together
Donnerstag, 24.08.2017, 18.00 Uhr

> Weitere Informationen


CHRISTEN IN DER AUTOMOBILINDUSTRIE (CAI) laden auf der 67. IAA in Frankfurt ein:

Ökumenische Andacht

Andacht, Musik und Get Together
Täglich: 14.-24.09.2017, 12:00 -12:30 Uhr

> Weitere Informationen

 

 

 

Herzlichst,
Ihr/Euer

Peer-D. Schladebusch
Peer-D. Schladebusch

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